04:01 Malicorne – Concert exceptionnel aux Francofolies de la Rochelle (2010).

03:12 Gabriel Yacoub: La nature des choses (2008). Die Stimme von Malicorne. Noch einer den der Gedanke an den Tod eindunkelt. Wie Robert Broberg, den einst lustigsten Schweden.

02:00 Arthur H. und Marcia Higelin: Hommage an Jacques Higelin Seit Jacques im April starb gab es, abgesehen von Catherine Ringers Version von “Pars” nur Müll zu hören, wenn andere Künstler sich seines Repertoires annahmen. Mit Sohn Arthur H. und seiner Tochter Marcia bleibt das Unternehmen Hommage mal in der Familie und das tut gut. Zwar frag ich mich, warum Arthur dermaßen in “Mona Lisa Klaxon” verliebt ist, wenn er das Stück nicht nutzt, um komplett auszurasten wie sein Vater 1981 in Mogador, aber seisdrum seine Miniaturversion, die er am 8. Oktober mit Marcia in der Pariser Salle Pleyel abliefert, macht schon Spaß. Und Marcia ist stimmlich wesentlich interessanter unterwegs, als das Lieblingstöchterchen Izia.

01:43 Arthur H.: Amour Chien Fou. Das aktuelle Album des ältesten Sprosses der Higelin-Clans ist ein sehr magisches geworden, wohl auch, weil seine Entstehung vorgezogene Trauerarbeit war: Arthurs Vater Jacques stand während der Produktion schon an der Schwelle zum Tod und so heißt es in “Le Passage”: “Sur la route blanche, insouciant tu avances / Ta valise est vide, ton habit de lumière repose sur la chaise / Plus léger que la neige, tu n’emportes qu’un rire / Un cœur qui s’apaise / C’est le passage ” und in “Brigade légère” ruft er die ganze Familie zusammen, um seinem Vater beim Übergang zur Seite zu stehen: “Allez mes sœurs / Allez mon frère / Allez mes filles / Allez mon fils / Allez mon père / Allez ma mère / Allez ma femme / Brigade légère / Brigade légère / Allez mon père / Ta grande voix / Résonne encore / Une dernière fois”.

00:47 Dominique Mahut, der enigmatische Doktor Mahut, beschreibt die Entstehung des letzten Albums von Jacques Higelin. Jetzt dieses Album noch einmal, einmal mehr wieder hören.