Orte der Begegnung

Dass man schon länger auf dem Planeten ist, merkt man selbst ja nicht. Man hört ja immer noch gute Musik! Indes, es ist die Musik, die vor Jahren, ja vor Jahrzehnten gut war, und heute sagt niemand mehr „indes“. Und dann kommt der Lütte, Mitte zwanzig, und findet keine Pointe in dem Comic, in dem sich eine Frau wundert, dass das Kriterium für den männlichen Wunsch nach Sex ist, dass eine Frau den Raum betritt. Er sagt achselzuckend, vor seiner Berliner Stammdisco fände schon vor Betreten des Raums, noch in der Warteschlange die ersten Fistfucks statt. Dass man, wie zu meiner Zeit, zum Ficken aufs Klo ging, erscheint heute geradezu unappetitlich. Das allerdings, war es auch früher schon. Und Pink Floyd und Earth, Wind and Fire hört man, habe ich mir sagen lassen, auch beim Fistfuck noch bis heute. Take care. Stop the war.

4. Juli 2022|

Julia Garner

Schaue gerade OZARK und wenn das Universum so bekloppt wird, um mir einen Wunsch zu erfüllen (nach der bedingungslosen und sofortigen Herstellung des Weltfriedens auf alle Zeit), dann bitte eine Realverfilmung von IVY’S BAR mit der unvorstellbar großartigen Julia Garner in der Hauptrolle.

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24. Juni 2022|

Leben wir gefährlich!

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7. Juni 2022|

Ich habe meine Standpunkte, was die aktuelle Weltlage angeht, wobei es auch schwer wäre, keine zu haben. Aber es war nie groß an Gaston, die auszudrücken. Gaston ist da, um die Leute zum Lachen zu bringen. André Franquin, 1996

2. Juni 2022|

Snoopys verpackte Hundehütte

Ich bin ein Riesenfan der Peanuts-Comics von Charles Schulz und ebenso von symbiotischen Künstlerpaaren. Wie freute ich mich, als ich entdeckte: Christo und Jeanne Claude haben nicht nur den Berliner Reichstag und zuletzt den Arc de Triomphe verhüllt, sondern auch – Snoopys Hundehütte!

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Das findet man heraus, wenn man das Museum des Peanuts-Zeichners Charles M. Schulz im kalifornischen Santa Rosa besucht – oder dessen Website.

Die noch relativ unbekannten Monumentalkünstler Christo und Jeanne-Claude fanden unverhofft viele Freunde, als sie für ihr Projekt „Running Fence“ im Sonoma County in den ersten Jahren der 1970erjahre die Erlaubnis von rund 60 Farmern einholten, die nötig waren, um 1976 ihren über vierzig Kilometer langen „Laufenden Zaun“ Wirklichkeit werden zu lassen.

Schulz, der im Sonoma County wohnte und arbeitete war begeistert. Sein Museum enthält eine Hommage an den „Running Fence“ und zwei Jahre nach dem gefeierten Projekt widmete der Zeichner dem Künstlerpaar am 20. November 1978 ein Peanuts-Cartoon.

Fündundzwanzig Jahre später und drei Jahre nach dem Tod von Charles M. Schulz bedanken sich Christo und Jeanne-Claude mit dem Geschenk des „Wrapped Snoopy House“ an das dem Zeichner und seinem Werk gewidmete Museum. Snoopys Hundehütte bekam die gleiche „Behandlung“ wie alle Christo-Projekte: Vor der Umsetzung wurde das Projekt in unzähligen Skizzen konzipiert und schließlich leicht asymmetrisch in Stoff verpackt. Entgegen den monumentalen Werken von Christo und Jeanne-Claude wurde die Hundehütte allerdings nicht nach zwei Wochen wieder abgerissenk sondern steht bis heute im Charles M. Schulz Museum in Santa Rosa.

Der Link im Tweet des Charles M. Schulz Museums oben führt übrigens zu einem ausführlichen Artikel des Museums zum Projekt.

Links

31. Mai 2022|